Swisscom Kids Mobile: Conversion verdoppelt beim Launch eines neuen Kinderangebots
Konzept, Design und Umsetzung des Kids-Mobile-Portfolios inklusive Bestellstrecke – Conversion mehr als verdoppelt, Verkaufsziele klar übertroffen.
Ergebnisse
Conversion mehr als verdoppelt: über 1 % statt 0,5 % im Mobile-Bereich.
15 % der Bestellungen über die MySecurity-App: Ein Kanal, der vorher praktisch nicht verkaufte.
Verkaufsziele klar übertroffen: Einer der erfolgreichsten Produktstarts im Swisscom-Mobile-Portfolio.

Swisscom
JAHR
2023
MEINE ROLLE
UX/UI Designer, UX Researcher & Writer, Publisher, Online-Projektleitung
TEAM
Brand Manager
Marketing Manager
Produkt Manager
Content Manager/Publisher
SEO Manager
TOOLS
Adobe Experience Manager
Adobe Analytics
Figma
Testing Time
FigJam
METHODEN
User Interviews
Usability Testing
Workshop-Moderation
UX Writing
Prototyping
Co-Creation Sessions
Remote Testing
SEO-Analyse
Situation
Swisscom startete ein Mobile-Angebot für Kinder von 7 bis 16 Jahren – inklusive Smartwatch-Abos.
Neues Produkt, neue Zielgruppe: Eltern kaufen, Kinder nutzen – zwei Erwartungshaltungen auf einer Seite.
Ziel: Eine Angebotsseite, die erklärt und verkauft, nicht nur informiert.
Technischer Rahmen: Umsetzung in einem bestehenden CMS mit klaren Grenzen.
Herausforderung
Die Tarifdarstellung war der Conversion-Hebel – und ausgerechnet dort war das CMS am unflexibelsten.
Begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten: Zentrale UX-Ideen ließen sich technisch nicht direkt abbilden.
Hohe Anforderung an die Nutzerführung: Die Übersicht musste zwei Geräteklassen und mehrere Abos verständlich vergleichbar machen.
Ressourcen parallel gebunden: Große Teile des Teams arbeiteten gleichzeitig an anderen Vorhaben.
Lösung
Ich habe die Grenze des CMS zum Konzept gemacht, statt gegen sie zu arbeiten.
Konfigurierbare Produkttabelle: Abo für Smartphone und Smartwatch direkt auf der Seite zusammenstellbar.
Iterativ gegen Nutzer getestet: Regelmäßige Nutzertests und Content-Workshops sicherten Verständlichkeit vor dem Launch.
Content und Design in einer Hand: UX-Writing, Struktur und Umsetzung wurden nicht getrennt – das hat Schleifen gespart.
Learnings
Selbstorganisation schlägt Prozessvakuum: Wenn ich Planung und Priorisierung selbst übernehme, bleibt ein Projekt auch unter schwierigen Bedingungen steuerbar.
Coworking verhindert Missverständnisse: Gemeinsame Sessions mit Produkt und Marketing haben Abstimmungen verkürzt und Fehlannahmen früh gestoppt.
Ressourcenlücken gehören früh auf den Tisch: Ich habe hier von UX über Writing bis Umsetzung fast alles allein getragen. Heute mache ich Kapazitätsgrenzen sichtbar, bevor sie zum Projektrisiko werden.
Verantwortung liegt auch oben: Priorisierung und Ressourcenzusagen fordere ich klar ein – das ist Teil professioneller Zusammenarbeit, keine Beschwerde.
Qualität braucht Nachhaltigkeit: Hoher Anspruch war der Erfolgstreiber. Er trägt aber nur, wenn das Arbeitsmodell dahinter auf Dauer funktioniert.

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